Die Planungsgruppe Gundeldingen

Die Planungsgruppe Gundeldingen ist eine Arbeitsgruppe des Neutralen Quartiervereins Gundeldingen Basel und zusätzlich eine Facharbeitsgruppe der Quartierkoordination Gundeldingen. Sie beschäftigt sich mit Verkehrsproblemen und der Quartierentwicklung sowie der Anbindung an die Nachbarquartiere. Die Gruppe ist zusammengesetzt aus Quartierbewohnern/innen und Fachleuten aus dem Quartier sowie Vertretern der Interessengemeinschaft Gundeldinger Geschäfte. Die Zusammensetzung erlaubt eine professionelle Kommunikation mit den Behörden, um unsere Ziele zu Gunsten des Quartiers umzusetzen und zu verwirklichen.

     

Leiter der Planungsgruppe:

Alain Aschwanden, Bachofenstrasse 29, 4053 Basel

Tel. 061 361 26 64, alainaschwanden@gmail.com 

    

    

Reglement der Planungsgruppe

 

 

Sitzungstermine der Planungsgruppe 2018 

 

Dienstag, 6. Februar 2018

Mittwoch, 21. März 2018 (fällt aus)

Dienstag, 8. Mai 2018

Mittwoch, 13. Juni 2018

Dienstag, 28. August 2018

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Dienstag, 4. Dezember 2018 

 

Sitzungsort: Sitzungszimmer Quartierkoordination, Güterstr.213

Beginn der Sitzungen: jeweils 18:15 Uhr

Einsprache gegen Sexbetrieb an der Güterstrasse 155

 

Stellungnahme des NQVG auf "Telebasel" 

 

 

Stand Sonntag, 18. Februar, 18h

Das Bau- und Gastgewerbeinspektorat hat bestätigt, dass der Rückzug des Baubegehrens eingetroffen ist. Bis der Rückzug wirksam wirkt, ist allerdings das Baubegehren noch hängig. Deshalb hat der NQVG vorsorglich die bereits vorbereitete Einsprache eingereicht.

 

Die Einsprache des NQVG als PDF

Entwurf der Einsprache durch die Planungsgruppe Gundeldingen, me danggt! 

 

 

 Einsprache gegen Sexbetrieb an der Güterstrasse 155

 

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Der Vorstand des NQVG hat beschlossen, Einsprache zu erheben gegen ein Baubegehren an der Güterstrasse 155, welches die offizielle Umnutzung einer Wohnliegenschaft in einen Sexbetrieb vorsieht.

 

Prostitution ist in der Schweiz legal. Allerdings gibt es aus Sicht des Quartiervereins gewichtige Gründe, um gegen das Baugesuch an der Güterstrasse eine Einsprache einzureichen:

  • Unser Quartierverein setzt sich gemäss Statuten für «Lebens- und Wohnqualität» in unserem Quartier ein. Sexbetriebe fördern die Wohn- und Lebensqualität nicht, sondern sind im Gegenteil dazu geeignet, sie in beträchtlicher Weise zu beeinträchtigen. Der Sexbetrieb bestand versteckt zwar schon bisher – mit der beabsichtigten Legalisierung sind aber zusätzliche Beeinträchtigungen des Quartiers zu befürchten.  
  • Die offizielle Umnutzung eines Wohnhauses an dieser Lage für Gewerbe ist angesichts des knappen Wohnungsbestands grundsätzlich nicht wünschenswert.
  • In Basel gibt es, gemessen an der Bevölkerungszahl, aktuell schweizweit am meisten Sexbetriebe. Das Angebot ist gemäss offiziellen Behördenangaben grösser als die Nachfrage, was die Preise für entsprechende Dienstleistungen massiv gedrückt hat. Opfer dieses Überangebots sind Frauen, welche Sexdienstleistungen anbieten. Womit die Gefahr der Ausbeutung und des Menschenhandels beträchtlich steigt.
  • Weder die Bewohner/innen noch das Gewerbe im Quartier wollen die Zunahme von Verkehr, Lärm und Unsicherheit hinnehmen (Betrieb von 10h bis 2h).
  • Die öffentliche Hand und gemeinnützige Stiftungen und Organisationen haben in den letzten Jahren erfolgreich Hunderttausende von Franken in die Aufwertung unseres Quartiers investiert, um die Wohn- und Lebensqualität im Rahmen der Stadtentwicklung weiter voranzutreiben. Es wäre kontraproduktiv und geradezu absurd, wenn diese Bestrebungen mit der Erteilung von Baubewilligungen für neue, legale Sexbetriebe behindert würden. 

Die Einsprachefrist gegen das Baubegehren für die Einrichtung eines Sexbetriebs an der Güterstrasse 155 läuft am Freitag, 16. Februar 2018, ab. Unser Vorstandsmitglied Alain Aschwanden, Präsident der Planungsgruppe und ausgewiesener Fachmann in Stadtplanungsdossiers, hat die Pläne des Baubegehrens eingesehen und auf dieser Grundlage eine Einsprache formuliert, die der NQVG einreichen wird. Einsprachen sind auch durch Privatpersonen möglich – also auch durch Sie. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Ihrer Einsprache Ihre Adresse ergänzen müssen und möglichst per Einschreiben zwei von Ihnen unterschriebene Formulare an das Bau- und Gewerbeinspektorat einreichen müssen.

 

Musterschreiben: Möglicherweise ist das Baubegehren zurückgezogen worden. In diesem Fall würde der NQVG seine Einsprache nicht einreichen. Näheres vermutlich am Dienstag.

 

Aus der Arbeit der Planungsgruppe NQVG


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