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Agenda NQVG
Gundeli Gnuss -
Mitglieder treffen Mitglieder
Donnerstag, 4. Juni, 12 Uhr
Restaurant Max BLTC, Gundeldingerstrasse 1a
Termine 2026 Gundeli Gnuss
Hervorgehoben
coming soon
"Das gemütliche Dorfleben ist vorbei» – «Wir würden gern wachsen!"
Explodierende Bodenpreise, Schulraumknappheit oder das Verschwinden des Stammtisches: Was die Debatte um die 10-Millionen-Schweiz in boomenden und in schrumpfenden Gemeinden auslöst.
Holger Stünitz
Neutraler Quartierverein Gundeldingen BS
«Bei uns geht es nicht anders, als zu verdichten»
Basel ist die am dichtesten besiedelte Stadt der Deutschschweiz. Und sie wächst weiter. Das zeigt sich auf besondere Weise im Quartier Gundeli, wie die Einheimischen Gundeldingen nennen. Am östlichen Rand, im Dreispitz, entsteht ein neuer Stadtteil mit drei hohen Türmen. Die von den Stararchitekten Herzog & de Meuron entworfenen futuristischen Bauten werden bis zu 150 Meter hoch. Und stossen auf gemischte Gefühle, wie der Quartiervertreter Holger Stünitz sagt:
«Meine Frau und ich wohnen seit 1991 im Gundeli. Seither hat sich das Quartier massiv gewandelt. Kurz gesagt: Wir sind jünger und durchmischter geworden. Früher sagte man hier bisweilen ‹Gündülü›, weil wir viele türkische Bewohnerinnen und Bewohner hatten. Mittlerweile ist das Gundeli aber internationalisiert. Es wird unglaublich viel Englisch gesprochen, das hat sicher auch mit den vielen Arbeitnehmenden aus der Pharmaindustrie zu tun.
Von den drei geplanten Hochhäusern im Dreispitz sind natürlich nicht alle begeistert. Die Roche-Türme waren und sind ja ebenfalls umstritten. Der zentrale Unterschied aus meiner Sicht ist aber, dass in den Dreispitz-Türmen viel Wohnraum entsteht. Ich finde sie eine plausible Lösung, um zu verdichten. Denn wir sind bebaut – bis an die Stadtgrenze!
In diesen Wolkenkratzern sollen bis zu 800 Menschen wohnen.
Visualisierung: Kanton BS
Mit dem Wort ‹Dichtestress› kann ich nichts anfangen. Obwohl allein im Gundeli rund 20’000 Menschen leben, begegnet mir dieser Begriff hier im Umgang mit Menschen nie. Wir leben nun mal in einem urbanen Quartier, gleich hinter dem Bahnhof – das ist für viele attraktiv. Das Wachstum hat viele positive Seiten, man sagt uns zum Beispiel heute nach, die beste Gastromeile von Basel zu haben. Natürlich sind auch bei uns die Mietpreise gestiegen, aber die Situation ist nicht so prekär wie in Zürich. Wenn es jemand aus einem Walliser Bergdorf schrecklich findet bei uns, ist das sein gutes Recht. Zum Glück haben wir in der Schweiz ja die Wahl.»
Rückschau
GV NQVG ¦ 19. März 2026

(Foto: František Matouš)
Die Stabsübergabe hat stattgefunden!
Nach 10 Jahren gibt Fausi Marti das Präsidentenamt weiter an Christian Haering, der mit den bewährten und einigen neuen initiativen Vorstandsmitgliedern den Verein durch die kommenden Jahre führen wird.
Wir wünschen dem neuen Team alles Gute!
Finissage ¦ 31. Januar 2026
Nach zwei Monaten ist die Ausstellung "Maja Kopp - unumwunden" im Quartierzentrum GundeliDräff zu Ende.





